ISOPROTEC MARITIME GmbH - Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutzisolierung sowie Innenausbau & Schiffsisolierung

Als Mineralwolle bezeichnet man Dämmmaterialien aus Stein- oder Glasfasern. Mineraldämmstoffe weisen niedrige Wärmeleitwerte von etwa 0,035 W/mK auf. Beide Arten der Mineralwolle sind für fast alle Dämmarten verwendbar. Angeboten wird die Wolle als gerollte Ware oder in Plattenform, aber auch integriert in Trockenestrichelemente.

Polystyrol - Hartschaum wird aus dem Rohstoff Erdöl hergestellt. Das daraus gewonnene Styrol bietet die Basis für Styropor. Charakteristisch für den Dämmstoff ist seine gute Dämmleistung durch 98 Prozent Luftanteil. Voraussetzung dazu ist das Aufschäumen des Materials, jedoch, wie vorgeschrieben, ohne das Treibmittel FCKW. Der Dämmstoff weist eine niedrige Wärmeleitfähigkeit von etwa 0,030 W/mK auf und ist sowohl als formstabile Dämmplatte wie auch als Schaum leicht zu verarbeiten. Beide Dämmstoffe sind vom Keller bis zum Dach verwendbar und recyclebar.

Polyurethan - Hartschaum ist der Dritte im Bunde der gängigsten Dämmstoffe. Auch dieser Schaum wird auf der Basis von Erdöl produziert. Als Treibmittel verwenden die Hersteller heute Pentan, Kohlendioxid oder HFCKW. Für fast alle Dämmarten ist der Hartschaum einsetzbar, der ganz überwiegend als Plattenware verarbeitet wird. Seine Wärmeleitwerte sind mit 0,025 W/mK niedrig.

Schaumglas wird vorwiegend aus Quarzsand erzeugt. In einem Schmelzprozess vor allem aus Sand, Dolomit und Kalkglas gewonnen wird. In einem anschließenden Mahl- und Aufschäumprozess gewinnt das Material seine spezifische Form. Es verfügt über eine geringe Wärmeleitfähigkeit ( 0,040 W/mK ) und ist in Plattenform für die Kellerisolierung, für Wände und Fassaden sowie Flach-, Steil- und begrünte Dächer verwendbar.

Flachs als Dämmmaterial besteht aus einheimischen, nachwachsenden Rohstoffen und häufig einem geringen Anteil Polyester. Darüber hinaus enthalten die Fasermatten Brandschutz- und Bindemittelzusätze. Die Wärmeleitfähigkeit liegt bei 0,050 bis 0,070 W/mK.

Perlite ist Schüttdämmstoff aus vulkanischen Gestein. Unter Hitzeeinwirkung verwandelt sich das eingeschlossene Wasser im Gestein in Dampf und bläht die Gasschmelze auf ein Vielfaches des ursprünglichen Volumens auf. Vor allem zur Dämmung von Decken, Fußböden und in Form von Verlegeplatten wird Perlite eingesetzt. Es ist umweltverträglich und nicht brennbar. Die Wärmeleitfähigkeit liegt bei 0,050 W/mK.

Blähton ist wie Perlite ein körniger Schüttdämmstoff, gewonnen aus reinem Ton. Er verfügt über eine mittlere Wärmeleitfähigkeit ( 0,06 bis 0,08 W/mK ). Blähton ist baubiologisch für Wärme- und Trittschalldämmung empfehlenswert und nicht brennbar.

Zelluloseflocken, für die Schüttdämmung, werden nur vom Fachhandwerker eingeblasen ( Zellulose-Einblasdämmung ). Seit einiger Zeit gibt es aber auch Zellulosedämmplatten. Während des Herstellungsprozesses aktiviert Wasserdampf die natürlichen Bindemittel und Borate, die für die Versteifung und die Formstabilität der Platten sorgen. Sie werden eingesetzt zur Dämmung von Steildächern, Außen- und Trennwänden. Auch die Flocken werden unter Verzicht auf lösungsmittelhaltige Kleber produziert. Man benutzt sie zur Dämmung von offenen Geschossdecken, Steildächern sowie von Wänden. Die Wärmeleitfähigkeit liegt bei 0,040 W/mK.

Kork wird aus der Rinde der Korkeiche gewonnen und als Schrot oder Dämmplatte angeboten. Die Rinde der Korkeiche besteht aus winzigen, 14seitigen Zellen, von denen jede ein luftähnliches Gas enthält. Etwa 50 Prozent des Volumens von Kork ist Gas. Der Dämmstoff wird insbesondere im Bereich der Dach- und Außenwandisolierung eingesetzt. Er hat eine Wärmeleitfähigkeit von 0,040 W/mK.

Holzweichfaserplatten bestehen aus 95 bis 100 Prozent aus Holz. Einige Zusatzstoffe wie Aluminiumsulfat oder Holzweißleim können hinzukommen. Sie haben eine Wärmeleitfähigkeit zwischen 0,045 und 0,060 W/mK.

Schilf, Rohr und Ried erhielten durch eine neue Fertigungstechnologie ausreichende Brandschutzeigenschaften ( B2 ). Die Wärmeleitfähigkeit liegt über 0,1 W/mK. Sie werden als Platten im einschlägigen Handel angeboten.

Schafwolldämm - und Isoliermatten aus 100 Prozent Schurwolle zur Wärme- und Schallschutzdämmung werden am Steildach und der Außenwand eingesetzt. Sie haben eine geringe Wärmeleitfähigkeit ( 0,040 W/mK ).

Baumwolle ist ein nachwachsender, alternativer Dämmstoff. Das Einsatzgebiet erstreckt sich vor allem auf Trittschall- und Hohlraumdämmung. Die Wärmeleitfähigkeit liegt bei 0,040 W/mK.